Behandlungsablauf

Der aktuelle Zustand, in dem sich unser Körper momentan befindet, ist das Resultat vieler diverser Einflussfaktoren unserer Vergangenheit. Ziel des Ersttermins ist es, einen Überblick für mich zu bekommen, warum Ihr Körper bestimmte Symptome aktuell aufzeigt. Meist ist schon lange bevor Sie die Symptome oder Beschwerden verspürt haben, das Ein oder Andere “aus der Bahn geraten”.

Mich interessiert nicht nur die Spitze des Eisberges (Ihr momentanes Problem), sondern der große Teil unter der Oberfläche.

Viele Menschen sind erstaunt, was für Fragen ihnen beim Osteopathen gestellt werden, zum Beispiel nach dem uralten Reitunfall vor 25 Jahren. Doch auch wenn wir diesen schmerzhaften Unfall längst ins Unterbewusstsein vergraben haben – unser Gewebe merkt sich Vieles und selbst solche weit zurückliegenden Ereignisse können einen Teil dazu beitragen, was Ihr Körper momentan gerade fühlt.

Eingehend erfolgt daher zu Beginn ein ausführliches Anamesegespräch, in dem über vorausgegangene Therapien, die Krankengeschichte, Nebendiagnosen, Operationen, Traumen, Ihr subjektives Gesundheitsempfinden, was Sie glücklich oder traurig macht, was Sie stresst, etc. gesprochen wird.

Ich schreibe das hier, weil es viele Menschen als hilfreich empfinden, wenn sie wissen, was bei einem Termine bei mir auf sie zukommt und sich über das Ein oder Andere im Vorfeld Gedanken machen können.

Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung der drei Teilbereiche der Osteopathie (Verlinkung zu “Was ist ist Osteopathie”). Dabei erspürt der Osteopath Spannungen / Blockaden im gesamten Körper.

Gegen Ende der ersten Einheit erfolgt eine Besprechung der Therapiestrategie. Ich werde Ihnen Lösungsansätze vorstellen und mit Ihnen gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen. Außerdem erhalten Sie von mir Maßnahmen zur Selbsthilfe.

Eine Einheit dauert in der Regel 50 – 60 Minuten. Die Häufigkeit der Anwendungen richtet sich nach Ihrem Beschwerdebild. In der Regel finden Termine im Abstand von ca. 2 – 3 Wochen statt. Bei akuten Beschwerden können die Sitzungen auch häufiger (ein Mal pro Woche), im Präventivfall auch seltener (alle 4 – 6 Wochen) getaktet werden.

Bei Folgeterminen wird eingehend besprochen , wie Ihr Körper die erste Behandlung verarbeitet hat. Ferner werden Fragen zu Eigenmaßnahmen geklärt.

“Von Nichts kommt Nichts”….

Osteopathie ist kein Wundermittel, sondern lebt von der Mitarbeit des Patienten.

Fröhlichkeit, Schlaf, gesunde Ernährung und angepasste Bewegungen sind genauso wichtig für den Behandlungserfolg, wie die geschulten Griffe des Therapeuten. Unsere Selbstheilungskräfte sind dann optimal, wenn sich die o. g. Grundvoraussetzungen im Gleichgewicht befinden.