Wann?

Unterstützend als Rehabilitationsmaßnahme
(nach Unfällen, Krankheiten oder Operationen)

Osteopathie bewirkt eine Verbesserung der lokalen Stoffwechselsituation durch Behandlung der zu- und abfließenden Gefäße.

Zum Beispiel nach einer Operation am Knie benötigt Ihr Körper eine optimale Ver-und Entsorgung im betroffenen Gebiet. Das bedeutet , Arterien müssen “frisches”, sauerstoff- und nährstoffreiches Blut herbei transportieren. Venen und Lymphgefäße transportieren parallel “verbrauchtes”, sauerstoffarmes Blut sowie Zelltrümmer und Schlackstoffe ab.

Durch Spannungen in weiter oben liegenden Regionen, z. B. im Bauchbereich oder der Leiste kann dieses sensible System aus An-und Abtransport gestört werden.

Ich möchte diesen wichtigen Punkt der Osteopathie an einem Beispiel erklären:

Stellen Sie sich das Ganze wie bei einem Gartenschlauch vor, der viele kleine Knickstellen aufweist. Wasser kann zwar noch hindurch fließen, aber leider deutlich weniger als benötigt. Außerdem braucht es dadurch mehr Zeit , den Durst der Pflanzen zu stillen. Auch ein Wechseln des Gartenschlauchaufsatzes würde hier wenig Veränderung erwirken und wäre daher nur eine “symptomatische Maßnahme”.

Der Osteopath sucht ebendiese “Knickstellen” in Form von Bindegewebsspannungen in Ihrem Körper auf, entfaltet und entstört diese und optimiert so die Regeneration und Wundheilung im verletzten Gebiet.

Dies hat zur Folge:

Anregung der Wundheilung und der körpereigenen Selbstheilungskräfte

Wiederherstellen von Bewegungsabläufe durch Verbesserung der neuromuskulären Steuerung

Für Sportler

Im Bereich des Sports (egal ob Breiten- oder Hochleistungssport) gibt es für Osteopathen eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten.

Viele aktive Sportler, unabhängig von Alter oder Leistungsphase, landen früher oder später wegen Überbelastung oder Traumen, oder weil sie diesen vorbeugen möchten, beim Physiotherapeuten oder Masseur. Gerade jedoch im Sportbereich, wo man nicht selten die Grenzen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht, genügt “Standardwissen” oftmals nicht aus.

Osteopathie setzt genau hier an und verbindet medizinisches Wissen mit dem Fokus auf Ganzheitlichkeit.

Körperliche Strukturen und deren Funktionen bedingen sich gegenseitig. Das Wiederherstellen dieser Wechselwirkung ist die Aufgabe eines geschulten Therapeuten.

Leistungssportler benötigen herausragende körperliche und geistige Qualitäten, um im Wettbewerb zu bestehen. Grundlage ihrer Leistungen ist stets der optimal gesunde und funktionsfähige Körper.

Schon präventiv deckt ein Osteopath Dysbalancen, funktionelle und strukturelle Abweichnungen auf und behandelt diese. Die Körper wird dadurch wieder in sein optimales Gleichgewicht zurückgeführt. So wird demzufolge eine bessere Regeneration gewährleistet.

Durch gezielte Behandlung der in der Sportart geforderten Bereiche, wird weiter eine Leistungssteigerung herbeigeführt.

Die Arbeit mit Sportlern, die Prävention sporttypischer und sportartspezifischer Verletzungen sowie deren Diagnostik und Behandlung stellt aus der osteopathischen Sicht heraus eine Herausforderung da.

Sportosteopathie integriert die osteopathische Arbeitsweise in die sportmedizinische Betreuung, gerade in die Prävention und Rehabilitation. Es ist dabei nicht relevant, ob Sie Freizeit- oder Leistungssportler, jung oder älter sind.

Profitieren sie daher von meiner langjährigen Erfahrung in der osteopathischen Arbeit mit Hochleistungssportlern für den Olympiastützpunkt Stuttgart.

Im Akutfall

Mit sanften Techniken kann der Therapeut schnell Abhilfe schaffen, bevor ein Problem chronisch wird.

Da ein Osteopath mit Grundberuf Heilpraktiker über den sogenannten “Direktzugang” verfügt, ist eine Behandlung unmittelbar, ohne lange Wartezeit und Überweisung möglich. In meiner Praxis habe ich ein gewisses zeitliches Fenster für dringende, akute Fälle reserviert und kann daher schnell und spontan helfen.

Bei chronischen Beschwerden

Die Osteopathie geht häufig neue, bisher in vielen Krankheitsfällen unversuchte, Wege der Behandlung.

So sind manche meiner Patienten überrascht, wenn z. B. eine Behandlung ihrer Lendenwirbelsäulenbeschwerden an den Füßen beginnen kann, obwohl sie schon lange in Behandlung waren und sie dort bisher noch nicht behandelt wurden.

Im Präventivfall

Abweichungen und Spannungen im Körper werden behandelt, bevor diese überhaupt Probleme bereiten und die Kompensationsmöglichkeiten erschöpft sind.